Bau Podcast Der Höfliche & der [BAU]stein - Überschwemmungsschutz leicht gemacht

Bau Podcast Der Höfliche & der [BAU]stein - Überschwemmungsschutz leicht gemacht

Sich in ein neues Thema einzulesen kann oft mühsam sein. Darum haben wir uns mit den Bau Podcastern von Der Höfliche & der [BAU]stein getroffen, um über Überschwemmungsschutz zu sprechen. Also...

einfach zuhören und lernen, wie Sie sich vor Hochwasser schützen können!

Diese und viele weitere interessante, relevante und lustige Folgen rund um die Themen Bau, Renovierung und Sanierung finden Sie hier auf der Homepage von Der Höfliche & der [BAU]stein - ein Muss für Bauinteressierte und Bauherren!

In ihrem hauseigenen Bau Blog hat Lukas Mettler außerdem zusammengefasst was wir in der Podcastfolge 152 besprechen. 

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Bau Blog von Lukas Mettler aus dem Bau Podcast Team

 

Ein plötzlicher Wetterumschwung kann genügen, um die heimelige Geborgenheit unseres Zuhauses in eine Wasserwüste zu verwandeln. Dabei wird gerne unterschätzt, dass es keine Naturkatastrophe wie im Ahrtal oder einen Fluss vor der Haustür benötigt, um von Überschwemmung betroffen zu sein. Ein Blick auf die Ursachen, wie Wasser ins Haus gelangen kann, sowie verschiedene Lösungsansätze für Hauseigentümer, sind Thema des heutigen Blogbeitrags, der gemeinsam mit dem österreichischen Spezialisten für Hochwasserschutz durch Rückstauklappen ADEVA veröffentlicht wird.

Welche Ursachen für Überschwemmung muss man grundsätzlich unterscheiden?

Für Hochwasser kann es unterschiedliche Ursachen geben. Um die Gefahr besser einordnen zu können, blicken wir zunächst auf vier verschiedene Ursachen.

  1. Starkregenfälle: Lang anhaltende oder intensive Niederschläge können zu einem Anstieg des Wasserstands in Flüssen führen. Wenn der Boden bereits gesättigt, die Abflusskapazität des Bodens begrenzt ist, kann das Wasser nicht schnell genug abfließen, was zu Überschwemmungen führt. Versiegelte Flächen führen ebenfalls dazu, dass Wasser durch die Kanalisation aufgenommen werden muss. Diese hat jedoch nur eine begrenzte Kapazität und droht bei Starkregenereignissen zu überlasten.
  2. Verstopfung von Abflüssen: Wenn Abflüsse, Kanäle oder Wasserwege durch Sedimente, Treibgut oder andere Hindernisse blockiert werden, kann das Wasser nicht frei abfließen und sich stauen, was zu Überschwemmungen führen kann.
  3. Schneeschmelze: In den Wintermonaten kann Schnee in den Bergen und anderen kälteren Regionen ansammeln. Wenn es zu einer schnellen Erwärmung kommt oder starke Regenfälle in Kombination auftreten, schmilzt der Schnee schnell und erhöht den Wasserstand in Flüssen und Bächen.
  4. Sturmfluten und Damm-/Deichbrüche: Sturmfluten treten normalerweise in Küstengebieten auf, wenn starke Stürme oder starke Winde das Wasser in Richtung Küste drücken. Die Kombination aus dem ansteigenden Wasserpegel und den starken Wellen kann zu schweren Überschwemmungen führen. Auch Dammbrüche können flutartige Überschwemmungen auslösen. Beide Ereignisse sind in Deutschland zum Glück sehr unwahrscheinlich.

Selbstverständlich können die Faktoren auch kombiniert auftreten und die Auswirkungen verschlimmern. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass nicht jeder Ort gleichermaßen betroffen ist. Prävention bzw. die Verantwortung für Hochwasserschutz sind aber sowohl für die öffentliche Hand, als auch für jede/n Eigentümer/in ein wichtiges Thema.

Wie kann man sich als Eigentümer vor Hochwasser schützen?

Effektiver Hochwasserschutz beginnt bei der Auseinandersetzung mit dem Gefahrenpotenzial und damit hauptsächlich der Lage des Objektes. Bereits bei der Auswahl eines Grundstücks kann man sich bewusst machen, dass es sowohl regionale als auch topografische Lagen gibt, die immer stärker von Hochwasser betroffen sein werden, als andere. Dafür veröffentlichen die Ministerien der Bundesländer Hochwasserrisikokarten, wie zum Beispiel die Karte des Landes Baden-Württemberg.

Während wir die Schutzmaßnahmen der öffentlichen Hand nicht weiter betrachten wollen, kommt bei Schadensabsicherung schnell der Gedanke an eine Wohngebäude- oder Hausratversicherung auf. Wichtig an dieser Stelle: in einigen Fällen decken diese Versicherungen die Schäden durch Hochwasser nicht ab. Eine zusätzliche Elementarschadenversicherung wird benötigt, um sich gegen eindringendes Wasser von oben zu schützen. Dringt das Wasser von unten ein, beispielsweise über die Kellertreppe, wird es strittig. Schließlich hätte der Hauseigentümer entsprechende Maßnahmen treffen können. Hier sollte man sich individuell damit befassen und diese Grenzfälle besprechen, um den passenden Schutz zu identifizieren. Doch auch Versicherungen sind bestrebt, ihre Risiken zu minimieren und passen ihre Tarife an die jeweilige Region an oder vergeben gar keinen vollständigen Versicherungsschutz.

Am besten ist deshalb, auch durch bauliche Maßnahmen alles dafür zu tun, dass ein solcher Schaden gar nicht entsteht. Konkret kann das bedeuten: Abdichtung des Kellers, der Wände, Türen oder Fenster. Ein weiterer Baustein für effektiven Hochwasserschutz ist die Installation einer Rückstauklappe. An dieser Stelle kommt auch die Firma ADEVA ins Spiel.

Was ist eine Rückstauklappe und wofür wird diese benötigt?

Eine Rückstauklappe ist eine Vorrichtung, die in Abwasser- und Entwässerungssystemen verwendet wird, um das Eindringen von Abwasser aus dem öffentlichen Kanalnetz in das Haus zu verhindern. Die Rückstauklappe ist so konzipiert, dass sie den normalen Abfluss von Abwasser aus dem Haus in das Kanalnetz ermöglicht, während sie sich automatisch schließt, um das Eindringen von Abwasser aus dem öffentlichen Kanalnetz in das Haus zu verhindern.

Rückstau tritt auf, wenn das normale Abflusssystem überlastet ist oder wenn der Wasserstand außerhalb des Systems höher ist als der Wasserstand innerhalb des Systems. Dies kann während schwerer Regenfälle, Hochwasserereignissen oder anderen Situationen auftreten, bei denen das Abwassersystem nicht in der Lage ist, das Wasser schnell genug abzuleiten. Während das Wasser eine Gefahr für das Inventar und die Gebäudesubstanz darstellt, stellen Fäkalien aus dem Kanalsystem auch ein gesundheitliches Risiko dar. Eine Rückstauklappe stellt damit eine physische Trennung zwischen dem Abwasser aus dem Kanalsystem und den Hausanschlüssen her. Die Funktionsweise wird im nachfolgenden Video deutlich:

 

Welche Vorteile hat die Rückstauklappe von ADEVA?

Unkomplizierte Nachrüstlösung 

Während herkömmliche Rückstauklappen nur sehr aufwendig in Bestandsgebäude eingebaut werden können, setzt ADEVA genau an dieser Stelle an. Der typische Aufwand, zum Beispiel in Form vom Aufgraben des Hauskanals über den Abriss bebauter Flächen und dem Setzen eines zusätzlichen Schachtes, entfällt.

Geringe Kosten 

Der mit einer herkömmlichen Installation verbundene Aufwand liegt schnell bei ca. 7.000 €. Im Vergleich hierzu liegt die Adeva Lösung bei Gesamtkosten gerade einmal ca. 229 – 349 € inkl. MwSt. für den Bauherrn. Die Kostenersparnis im Vergleich zur Alternativlösung bzw. die Investition in ein sicheres Zuhause lohnt sich unter diesem Aspekt nochmal mehr.

Kostenvergleich Rückstauklappe nachrüsten

Einfacher Einbau

Die von Adeva entwickelte Rückstauklappe zeichnet sich nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine einfache Installation aus. Diese kann ohne zusätzlichen Werkzeugbedarf mithilfe von Klappen und einem Fixierteil in ein Reinigungsrohr oder einen Schacht eingesetzt werden.

Zertifiziert

Die Sicherheit und Seriosität des verwendeten Produktes sind beim Schutz des Gebäudes an oberster Stelle. ADEVA sichert seine Produkte deshalb durch den TÜV, eine Europäisch-Technische Zulassung sowie eine CE-Zertifizierung ab.

Rückstauklappe EasySafe 160-E

 

Details zu den verschiedenen Produkten und zur Installation werden auch auf der ADEVA Homepage dargestellt. In der Podcastfolge 152 mit Christopher von ADEVA alle Fragen rund um den Gebäudeschutz mit der Rückstauklappe beantwortet. Schaut auch gerne hier auf der Webseite von ADEVA vorbei.

 

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